Im Jahre 2009 wurde der Betrieb völlig umgebaut. Der Umbau und die Einrichtung wurden genau auf die Bedürfnisse des Amaryllis Anbau ausgerichtet. Hinsichtlich des Gebrauchs von Fläche, Klima und Energieressourcen wurden die neusten Techniken eingesetzt. Dadurch ist das Unternehmen fit für die Zukunft bezüglich der Aufzucht von Amaryllis.
Einzigartig für das Unternehmen ist das komplett auf fossilen Brennstoff verzichtet wird. Jegliche Wärme und Kälte, die während des Anbaus produziert werden, kommen von einer Wärmepumpe. Diese Pumpe ist hinsichtlich des Energieverbrauchs sehr sparsam und es wird kein CO2 produziert. Die Gesamtfläche des Treibhauses umfasst circa 18.000 m².
Im Treibhaus wurde ein bewegliches Anbausystem installiert, dass die maximale Nutzung der Anbaufläche gewährleistet. Die Amaryllisknollen werden in einem Container mit einer Schicht von Lehmgranulat (15 cm) angebaut. Das Anbausystem ist wasserdicht sprich Wasser und Düngemittel können optimal genutzt werden. Die Knollen in den Anbaucontainern werden in Plastikrohren erwärmt, welche auch für die Abkühlung gebraucht werden. Zwischen den Kolben befinden sich Wasserschläuche und Düngemittel.
Die Wärme kommt von der Wärmepumpe, die durch Elektrizität angetrieben wird, und Wärme und Kalte gleichzeitig produziert. Die produzierte Wärme dient dem Treibhaus und die produzierte Kälte wird unterirdisch gespeichert in Wasserschichten. Im Frühling und Sommer wird das Wasser, was eine Temperatur von circa 6 Grad Celsius hat, hochgepumpt bis zum Treibhaus, um dieses sowie die Amaryllisknollen zu kühlen.
Ein Hochdruck-Zerstäubungssystem wurde auf dem Dach des Treibhauses installiert. Der Wasserdampf hat einen kühlenden Effekt und Feuchtigkeit ist gewährleistet.